Diablo 3 Demo gamescom Bericht

Natürlich waren auch wir auf der gamescom in Köln und haben es uns nicht entgehen lassen, die Diablo 3 Demo anzuzocken.

Blizzards Stand auf der gamescom war wohl mal wieder einer der gefragtesten. Sah man in der Warteschlange für Starcraft 2 noch ein Schild mit einer minimalen Wartedauer von 2 Stunden, war es in der Schlange für die Diablo 3 Demo sogar 4 Stunden und man wurde verscheucht, weil sich keine weitere Zocker anstehen durften. Gab es dann endlich Platz, wurde dieser sofort wieder eingenommen. Wirklich 4 Stunden musste man aber zum Glück auch am Ende der Schlange nicht warten. Allerdings stellte die Wartezeit mit circa 2 Stunden und 15 Minuten nicht gerade eine geringe Wartedauer für eine Demo dar. Dennoch zeigte sich, dass Fans von Diablo solche Zeiten nicht abschrecken lässt und die Schlange so immer gefüllt war, auch schon gleich zu Beginn der Messe um 10 Uhr.

Die Demo selbst war erst mit 18 Jahren spielbar, weil Blizzard das Spiel/die Demo wohl nicht der USK vorgelegt hat und es/sie damit eine automatische Einstufung von „Ab 18 Jahren“ bekam.

In einem von der „Außenwelt“ abgeschnittenen Raum konnte man dann noch im letzten Teil der Warteschlange den anderen Spielern schon beim Spielen der Diablo III Demo zuschauen. Dies war ganz geschickt gemacht, da man so etwas abgelenkt war.

Bevor man dann selbst an den Rechner durfte, wurde man in Gruppen eingeteilt. Dann konnte es auch endlich losgehen. Man konnte zwischen den schon drei vorgestellten Charaktere (Hexendoktor, Zauberin und Barbar) wählen. Auch konnte man zwischen dem Singleplayer und Multiplayer entscheiden. Wir wählten den Multiplayer und starteten in der Wüste vor Caldeum. Von dort aus konnte man sich in circa 20 Minuten durch die Gegner in bester Diablo-Manier schnetzeln. Im Gegensatz zu anderen Diablo-3-Demo-Berichten, können wir sagen, dass die Demo im Multiplayer-Modus sehr stabil lief. Wir bekamen keinen Disconnect. War die Zeit dann abgelaufen, was leider viel zu schnell passierte, bekam man eine entsprechende automatische Meldung im Spiel.

Gestartet wurde in der Demo vor den Stadtmauern von Caldeum. Dort bekommt man die ersten Informationen rund um die Probleme der Gegend. Von den Stadtmauern betritt man einen engen Canyon weiter geht es durch eine Dünenlandschaft und letztendlich landet man in den Katakomben. In diesen Arealen traf man auf viele bekannte, allerdings auf einige neue Gegner. Darunter waren beispielsweise die Skelettkrieger, die Gefallenen, die Tomb Viper, die Sand Wasps oder auch Dune Dervish.

Die Kämpfe waren herausfordernd, aber zumindestens im Multiplayer machbar. Schwer wurde es nur, wenn man Leute in der Gruppe hatte, die noch nie Diablo gezockt haben. Runen waren deaktiviert und man startete mit einem Level 12 Charakter, der in der Demo auch aufsteigen konnte (allerdings lediglich maximal um 1 Stufe). Die Skilltrees präsentieren sich in Diablo 3 nun auf einem Bildschirm schön nebeneinander.

Unserer Eindruck von der Diablo 3 Demo war sehr gut und wir können es kaum noch abwarten, wann das Spiel endlich erscheinen wird. Mehr über den Veröffentlichungstermin von Diablo 3 erfuhr man übrigens auch auf der Gamecom nicht: „Its done when its done!“


 Mehr zu diesem Thema hier im Blog

Comments are closed.